FOTOGRAFIE / FILM / LYRIK


Sky Replacement Beispiele aus Luminar 4

Seit zwei Wochen habe ich das neue Luminar 4 mit den AI Erweiterungen AI Enhancement, AI Structure und vor allem mit der netten Spielerei AI Sky Replacement.

Ich war knapp vor dem Hochwasser in Venedig, um mir die Biennale 2019 anzusehen und hatte dort schon schlechtes Wetter, Bewölkt, regnerisch.... 

Ich habe mich jetzt im Nachhinein ein bisschen mit Luminar gespielt und muss sagen, interessanter Effekt und funktioniert vom Freistellen her durchaus gut. Allerdings nicht bei Allen Motiven. Wenn das Motiv keine gut abgegrenzte Kante hat kommt es zu Überlappungen, die wie eine Doppelbelichtung aussehen. Hier ist dann Feintuning angesagt, mit Pinsel/Verlauf/Radial/Luminanzmasken kann der Bereich geschützt werden, ich habe dazu ein Beispiel angefügt mit einer Handstatue in Arsenale.

Mit den blaue Himmelbeispiel sieht man, wie eine grauer Tag doch noch ansprechend aussehen kann, wenn man/frau solche Manipulationen überhaupt möchten. Aber der Trend zum Verschönern, perfektionieren, den Farbkontrast anheben, bzw. auch bei Portraits alle möglichen Tunings anzubringen hält ja nicht erst in Instagram Einzug, sondern ist auch in der Fotografie allgegenwärtig. 

Was ich sehr gut finde ist, dass neben den ca. 20 vorgegebenen Wolkenstimmungen auch beliebige eigene Bilder verwendet werden können (da muss ich mich aber noch mehr beschäftigen, erste Versuche haben aber gut geklappt, wird nach meiner Afrikareise sicher ein Update dazu geben)  Es gibt auch die Möglichkeit allerdings recht teuer, sich LUTs und Himmelsstimmungen nachzukaufen. 25.- € bei einer 70 € Software ist aber ziemlich viel (erinnert fast an Free to play but pay to win Konzepte :)

Als Plugin für Lightroom ist das Programm jedenfalls gut verwendbar.

Hier ist das leicht in Lightroom bearbeite Originalbild

Und hier die Luminarvariante mit blauen Himmel.

Hier eine nüchterne und romantische Version von Santa Maria della Salute

Abschließend noch eine kleine Serie aufgenommen vom Contarini del Bovolo Richtung Markusplatz, sogar mit Nachthimmel und etwas abgedunkelten Vordergrund! Natürlich Oben das Original....

Hier noch das mit einer Radialmaske bearbeitete Handbild.....

Der Kindlwald in Prottes

Die Gemeinde Gänserndorf, in der ich lebe, plant einen Kinderwald. Das heisst: Für jedes in Gänserndorf geborene Kind wird ein Baum gepflanzt, versehen mit Namen und Geburtsdatum des Neugeborenen. Ich finde, das ist in Zeiten des beginnenden Fichtensterbens in den Alpen, Amazonasbrände, Aufforstungsmammutprojekte in China und Indien (hier werden in Aktionen viele Millionen Bäume gepflanzt) ein gutes regionales Zeichen. Auch in unserem Garten, den wir vor 20 Jahren übernommen haben, gibt es Geburtsbäume der Kinder unserer Vorbesitzer (eine Fichte ist mittlerweile 15m hoch und der Vogelversammlungsbaum in unserem Viertel).  

 

Ich möchte hier ein Beispiel vorstellen, von der Nachbarortschaft Prottes, 5 km von Gänserndorf entfernt. Diese kleine Gemeinde hat den Kindlwald bereits 1981 verwirklicht! (reine Vermutung: aber war da nicht was Ende der 70-er Jahre mit sauren Regen und Waldsterben???) 

Hier ein paar Beispiele, wie sich dieser kleine Wald am Ortsrand entwickelt hat:

 


Das Tal der Almen - Großarl

Ich möchte ein paar Impressionen von einer Wanderwoche zeigen, die ich als sehr gelungen erlebt habe. Wir waren im Wanderhotel Gratz  https://www.hotel-gratz.at/ 

bei Maria und Sepp und haben uns dort sehr gut aufgehoben gefühlt. Nicht nur die herzliche persönliche Art der Beiden, bez. des ganzen Personals, das gute Essen, sondern auch die gut gewählten und in verschiedene Kategorien der angebotenen Wanderungen von Genuss bis anspruchsvoll. Sepp stellt immer nach dem Abendessen die Wanderung des nächsten Tages vor und bis auf die Sonnenaufgangswanderung, wo der Abfahrtszeitpunkt naturgemäß um 5h ist, beginnt der Wandertag um 9h. Natürlich steht es frei, ob man/frau immer mitgeht. Da wir noch nie im Großarltal waren, nutzten wir das Angebot dreimal. Zusätzlich waren wir auch noch zwei Nächte auf der Weissalm untergebracht in 1734m Seehöhe. Von dort unternahmen wir auch eine sehr schöne Wanderung auf das Gründegg. Der Wochenschnitt bei den Schritten war über 18000, also ca. 3h Wandern pro Tag im Schnitt. Im Folgenden also einige Impressionen....

Bei unserer Ankunft wollten wir nach 5h Anfahrt ein bisschen auslaufen und fuhren zum Talschluss nach Hüttschlag. Hier beginnt der Nationalpark Hohe Tauern. Wir machten eine kleine Tour zum Ötzlsee.


Am zweiten Tag ging es für unsere Gruppe auf den Schober 1940m. Eine schöne Wanderung mit vielen Pflanzen und Gämsensichtungen.


Am nächsten Tag machten wir eine eigene Tour zum Schödersee, der nur periodisch gefüllt ist und meist nur im Frühjahr oder nach lagen Regenfällen als See zu bezeichnen ist. Wir sahen nur eine afrikanisch anmutende Sandsteppe mit Wasserlacken und ein paar Kühen. Und ein bettelnder Fuchs! Den sieht man auch nicht alle Tage. Der Aufstieg führt durch einen wunderschönen Mooswald entlang eines Wildbaches. Weiter oben hat im Winter eine Lawine das ganze Tal verschüttet und wir gingen zwischen meterhohen Baumstämmen, aus denen mühsam der Wanderweg wieder herausgeschnitten wurde. Wir begegneten auf unseren Wanderungen immer wieder sehr viel Bruchholz, tw. auch mit Borkenkäferbefall. Eine Folge des schneereichen Winters im Großarltal.


Die Sonnenaufgangswanderung führte uns von der Aualm, zu der uns um 5h ein Wandertaxi brachte über das Wetterkreuz am Fuße des Schuhflickers, wo wir nach dem Sonnenaufgang frühstückten. Danach ging es weiter Richtung Kreuzkogel, wo wir wieder abgeholt wurden. Unser Wanderführer war Leo, ein 81 jähriges Phänomen, der unglaublich fit ist, körperlich wie geistig. Hier im Bild mit meiner Frau, Susanne.


Der einzige etwas verregnete Tag (sonst regnete es zum Glück immer Abends oder in der Nacht) war der Donnerstag. daher gibt es von der Wanderung nur wenige Bilder.....


Die letzten beiden Nächte verbrachten wir auf der urigen Weissalm 1734m.

Nach einem sehr anstrengenden Anstieg mit 15kg Gepäck für drei Tage, erreichten wir unser Quartier. Von dort konnten wir am Samstag eine wunderschöne Tour auf das Gründegg 2168m und zu den Trögseen, einem auf 1900m gelegenen Hochmoor unternehmen. Dazwischen besuchten wir die Elmaualm, die Moosbühelalm und baumelten mit unserer Seele!  Übrigens: es gibt im Großarltal über 40 bewirtschaftete Almen, also der Titel ist kein billiger Tourismusslogan.....


Die Gedanken sind frei

Vom 15 - 18. August 2019 fand eine bemerkenswerte Tagung im Chancendorf Schattendorf/Burgenland statt:  Es wurde 50 Jahre Woodstock und 30 Jahre Paneuropäisches Picknick (Mauerfall) als Thema für ein Dialogfestival genommen, bei dem es  um essentielle Themen wie Dialog zur Natur, zur politischen Kultur, zum sozialen Miteinander und zur Kunst ging. Als zweiter Schwerpunkt war die Musik die Brücke, die Begegnung und Lustvolles Miteinander verband. Hier einige Highlights.

Nähere Infos findet ihr unter  www.chancendorf.at


Weissensee, Kärnten:

Winter ohne (viel) Schnee aber Holiday on ice...

 

Ende Dezember verbrachte ich mit meiner Family eine wunderbare Winterwoche am Kärntner Weissensee. Dieser Platz hat eine sehr gute Energie, kein Massentourismus, kein Trubel, sehr schöne an die Landschaft angepasste Architektur... und im Winter berühmt für die Möglichkeit auf dem in 1000 m Höhe gelegenen See eislaufen zu können. Es war dieses Jahr spannend, da ja das Wetter nicht so kalt war im Vorfeld und ich beim Ansehen der Webcams vom See bis 2 Wochen vor dem Urlaub nicht daran dachte, dass wir dort zum Eislaufen kommen würden. Doch durch die Kaltwetterperiode vor Weihnachten war bei unserer Ankunft der See bis zur Techendorfbrücke zugefroren. Und vereinzelt trauten sich auch Leute auf das Eis, obwohl es offiziell nicht freigegeben war. Zufällig trafen wir am Abend bei der Adventgasse Hr. Jank, der Eismeisterlegende vom Weissensee. Seit über 30 Jahren ist er für die Freigabe und Präparierung der Eisfläche am Weissensee zuständig. Ich fragte Ihn nach der Situation und er meinte sinngemäß, dass es zwar schon gehen würde, aber offiziell der See erst nach Weihnachten, am 26.12. freigegeben wird. Und wirklich, am 23.12. borgten wir uns die Langlaufkufen aus und konnten das herrliche dahingleiten übers Seeeis in vollen Zügen genießen.... Im folgenden eine kleine Zusammenstellung von (Rei)Seebildern dieser Woche.

Bei der Wanderung zur Alm hinterm Brunn bekamen wir die verheerenden Auswirkungen zu Gesicht, die der Gewitter/Regen/Sturm im Oktober in der Gegend (Lesachtal, Gailtal, Drautal, Mölltal) angerichtet hat. Ganze Bergzüge wurden entwaldet. über 7000 Festmeter Waldschaden entstand allein in dieser Gegend. In den knapp zwei Monaten wurde der Großteil des entstandenen Holzschadens bereits abtransportiert.

Hier noch eine kleine Auswahl von Seebildern...

Winterabend, Schönau an der Donau

Die folgenden Bilder entstanden bei einem Winterspaziergang zur gelben Stunde in den Donauauen. Die Stimmung war magisch, die Ausbeute an Bildern für 1h auch.... ich fotografiere ja seit 1 Jahr mit der Sony RX10iv, die ich fast immer dabei habe und bin, was die Qualität der Bilder und auch die Möglichkeiten der Kamera betrifft, schwer beeindruckt. Aber seht selbst!

Slowenien, Bled, Soca

Vor zwei Wochen war ich in Slowenien wandern im Gebiet um Bled und im Soca Tal.

Dabei entstanden viele Videoaufnahmen und Fotos mit Wasserbezug (kein Wunder in dieser von Karst und Wasserreichtum geprägten Landschaft) Die Höhlen von Postojna, der Bleder und Wocheinersee, die Vintgarschlucht und das wunderbare Socatal, das wir aufgrund eines familiären Todesfalls nur kurz erleben durften... Slowenien ist eine Reise wahrlich wert..

Blütengalaxy

Im Frühling gab es heuer eine wahre Blütenpollenexplosion einiger Bäume in unserem Garten. Der feine weisse und gelbe Staub setzte sich auf unserem Glastisch fest und je nach Wind, Regen, Putztuch und Zeit formten sich immer wieder neue faszinierende Gebilde, die ich hochkontrastreich mit der Kamera festhielt. Hier eine Auswahl dieser "Astronomischen" Bilder, die das Prinzip der Selbstähnlichkeit in der Natur widerspiegeln.....

Venedig abstrakt

Venedig ist für ein fotografisches Auge ein Traum, aber auch ein Alptraum!

Jeder kennt Bilder von Venedig. Hier etwas Neues, nichts tausendmal reproduziertes zu finden ist schwierig. Kitschalarm!

Wenn man Venedig vor Augen hat, ist die Faszination das Zusammenspiel von pittoresken Prunkpalästen und Kirchen, Wasserstraßen und Brücken und Gässchen, die diese Einmaligkeit ergeben.

Als ich im Mai die Möglichkeit hatte einen Nachmittag und einen ganzen Tag in Ruhe Venedig fotografisch zu durchstreifen, fand ich die innere Resonanz zu Venedig in den unzähligen halbverfallenen Wandoberflächen, Rissen, Materialien, und im Wasser in den Reflexionen der Stadt. Hier finden sich sehr viele unerwartete "landart"  Kunstwerke, die es zu sehen und festzuhalten gilt. Hier ein paar Beispiele dafür:


Frühling in Kreta!

Ich war jetzt zweimal mit einem Abstand von 30 Jahren auf Kreta und es hat sich schon sehr viel verändert....

aber es ist für mich dennoch die archaische Insel geblieben, in der ich sie in Erinnerung hatte. Vor 30 Jahren war ich in der Gegend von Paleochora, Pachnes Gebirge, Suia.... Diesmal in der Bucht von Mirabella, im Elounta. Das ist schon sehr touristisch vermüllt, mit Einheitswaren in allen Läden (fast so wie bei uns die Adventmärkte) und Lokalkonkurrenz. Wenn man aber mit einem Mietauto etwas abseits fährt und in abgelegenen Stränden und Schluchten den ursprünglichen Flair von Kreta spürt, sieht man etwas unter die glattgeschliffene Oberfläche des globalen Tourismus.

 

Hier ein paar Eindrücke von dieser untypischen Woche, mit 23 Grad und viel Wind, aber gutem Wanderwetter..... ach ja und ich habe diesmal "nur" die Sony RX10 m4 mitgehabt und damit alle Fotos und Videos gemacht. Die Sony ist eine wirklich gute "immer dabei" Kamera, nur im Videobereich und da vor allem in der Zeitlupe ist die Samsung NX1 ziemlich überlegen.

 


Barcelona 2017

2017 war ich zum ersten Mal in Barcelona. Diese Stadt ist ja durch Gaudi geprägt, ebenso mit ihrer Vielfalt an Architektur und Kunst. Mich haben fotografisch neben den oben genannten und tausendfach fotografierten Motiven  zwei Formen besonders angezogen: Balkone und Graffiti/Collagen, die in vielfältigster Form vorkommen......


Im Folgenden eine kleine Auswahl dieser eher ungewöhnlichen Barcelona Motive: 

Werner Kodytek live im Artopia, mit Bildern aus der Ausstellung in move

Tableaubilder in meditativen Übergängen, Transformin Nature.


Hier einige neue Werke aus der Serie "Transforming Nature".

Diese Bilder sind durch Überlagerungen von Fotografien entstanden, die durch Ebenenverschmelzung und farbliche Verfremdung in Photoshop collagiert wurden.

Impressionen aus Samos, der grünen Insel

In der Pfingstwoche machten wir mit Freunden eine Wanderreise nach Samos. Bei Temperaturen wie bei uns (sogar etwas angenehmer!) konnten wir im Südwesten beim Kerkes Gebirge einige schöne Touren gehen. Wir wohnten im Limnonias Village bei Renee in einem schönen mexikanisch/griechischen Pueblohaus. (franz. Architekt)

Der Südwesten ist auf Samos touristisch noch ruhig, deshalb gibt es hier auch die Taverne am Ende der Welt....  wo eine Oberösterreicherin mit ihrem griechischen Mann köstlich aufkocht.

Samos hat ja eine philosophisch reichhaltige Vergangenheit: mit Pythagoras, dessen Fluchthöhle wir besuchten, den Epikureern, den Fabeldichter Äsop um nur einige zu nennen.

Frühling  am Braunsberg bei Hainburg

Der Braunsberg bei Hainburg ragt ca. 100 m hoch, vom Donauufer. Er bietet einen kurzen steilen Anstieg, mehrere interessante Wanderungen rundherum und oben drüber und eine sehr interessante Flora und Fauna, mit Waldbereichen und Trockenrasen. Von der kleinen Wiesenebene am Gipfel sieht man nicht nur sehr gut über die Donauauen und Hainburg sondern oft auch artistische Modellflugzeuge ihre Runden ziehen.

 

Die Galerie unten zeigt ein paar Eindrücke von unserem sonntäglichen Ausflug und es wird endlich wirklich Frühling! Auch wenn es heute noch etwas kalt war.....




Peruimpressionen

Ich habe diesen Sommer mit meinen Geschwistern und ihren PartnerInnen eine dreiwöchige Perureise realisiert. Die Idee dazu kam durch den Tod unseres Vaters letzen Jänner, der ein Weltreisender war von den 50 er Jahren an und der auch Vorträge über seine Reisen machte und 10 tausende Dias zu Hause sammelte.

Quasi in Memoriam beschlossen wir, eine gemeinsame Gedenkreise zu machen, die herausfordernd und weit ist. Peru war der gemeinsame Nenner, weil dort noch nie jemand von uns vorher war. 

Die Reise ist noch nicht lange her (19.9. heimkehr) aber ich arbeite schon an einem Multimediavortrag und möchte erste Bilder der Reise hier hereinstellen.

 

Fotos bitte ansehen, aber nicht weiterverwenden!



Partycipation 2016

Das Partycipation Festival findet immer im Juli statt und ist ein Treffpunkt für Menschen, die gerne nachhaltig wirtschaften, upcycln, handwerken und in einer feinen Gemeinschaft 1-3 Wochen verbringen wollen. Partycipation hat schon mehrere Auszeichnungen erhalten und ich fotografiere und filme während des Festivals schon seit Jahren ( heuer war das 9 te Festival) Es ist einfach schön zu sehen, dass junge Menschen sich für ein friedliches und konstruktives Zusammenleben engagieren!

 

In der Galerie könnte ihr Impressionen davon sehen... auf der Facebook Seite von Partycipation noch viel mehr....  

https://www.facebook.com/partycipationfestival/photos/?tab=album&album_id=1770518439830856